Zuerst sind die Festzelte dran

Baustelle Theresienwiese: So geht der Oktoberfest-Aufbau los

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Viel zu tun: Der Aufbau des Oktoberfests läuft an - bis die Fahrschäfte dran sind, wird es aber noch dauern.

Bis das erste Fass Bier auf dem Münchner Oktoberfest angezapft wird, dauert es noch - aber die Vorbereitungen gehen schon in die heiße Phase.

München - Gut zwei Monate vor dem Anstich startet diese Woche offiziell der Aufbau. Die Theresienwiese ist dann eine riesige Baustelle, das 31 Hektar große Festgelände für Passanten gesperrt, nur einige Durchgänge bleiben offen. Das 185. Oktoberfest beginnt am 22. September und endet rund zwei Wochen später am 7. Oktober.

Zuerst werden die Festzelte errichtet. Sattelschlepper bringen die übers Jahr eingelagerten Teile der Bierburgen, die in den nächsten Wochen ausgepackt und aufgebaut werden. Die Fahrgeschäfte folgen.

Auch in diesem Jahr sind für das größte Volksfest der Welt scharfe Sicherheitsvorkehrungen geplant. Das Gelände wurde 2016 nach dem Münchner Amoklauf und islamistischen Anschlägen erstmals rundum eingezäunt. Besucher dürfen keine größeren Taschen und Rucksäcke mehr mitnehmen. Ordner kontrollieren stichprobenartig an den Zugängen.

Wirte müssen höhere Umsatzpacht zahlen

Wegen der Kosten für die Sicherheit müssen die Wirte dieses Jahr nochmals tiefer in die Tasche greifen. Die Stadt hob im Mai die Umsatzpacht an, die aus der Höhe des Verkaufs berechnet wird. Diese war erst im vergangenen Jahr eingeführt worden, um die erhöhten Kosten wegen der Terrorgefahr zu decken. Schon 2017 mussten die Wirte damit nach Angaben ihrer Sprecher 50 bis teils über 100 Prozent mehr an die Stadt zahlen als früher über die Standgebühr.

Angesichts dieser Zusatzkosten steigt der Bierpreis in diesem Jahr stärker als sonst. Die Maß kostet zwischen 10,70 Euro und 11,50 Euro. In der Spitze müssen die Gäste damit 55 Cent mehr hinlegen. In den Vorjahren waren es meist um etwa 25 bis 30 Cent mehr.

dpa

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