Über 56.000 Euro

Aufgelöst: So kam die irre Wiesn-Rechnung von Harry G zustande

München - Eine Oktoberfest-Rechnung in Höhe von 56.085 Euro! Mit diesem Beleg aus dem Paulaner-Zelt sorgt Komiker Harry G für Aufsehen. Nun ist klar, wie die Rechnung zustande kam.

Am letzten Wiesn-Samstag ist es proppevoll auf dem Oktoberfest. Sie schaffen es selbst aber nicht hin? Kein Problem, wir sind im Wiesn-Ticker für Sie live dabei.

5361 Maß Bier....kann man mal machen! #güntherstrikesback #mäxbox

Posted by Harry G on Freitag, 2. Oktober 2015

Wer trinkt denn 5361 Mass Bier an einem Abend? Mit dieser Menge an Flüssigkeit wäre sogar eine Busladung der härtesten Trinker auf dem Oktoberfest überfordert. Tatsächlich ist diese Zahl an Mass Bier auf der irre hohen Wiesn-Rechnung festgehalten. Macht allein eine Summe von über 55.000 Euro. Hinzu kommen noch ein paar Wiesn-Köstlichkeiten (Enten, Hendl, Kaiserschmarrn, etc.). So dass unten auf der Rechnung ein Betrag von 56.085 Euro steht. 

Der Münchner Kult-Komiker Harry G postete dieses Foto am Freitag auf seiner Facebook-Seite mit dem Kommentar "kann man mal machen". Bis zum Abend bekam er für das Foto 13.000 Likes. Über 2.700 mal wurde das Bild vom Oktoberfest geteilt. In den Kommentaren rätselten die Fans von Harry G wie man bitteschön auf so eine astronomisch hohe Summe kommt. Und das auf einer einzigen Rechnung. "Tagesabrechnung einer Zeltbedienung ... würde ich mal sagen!", vermutet Svenner H. Und Dieter S. wundert sich: "Ich schaffe 5 Mass Bier. Dann müssten das 1073 Personen gewesen sein und da haben nur 46 Personen hunger. Hier stimmt was nicht !" Martin S. hat eine andere Theorie: "Hat einer einfach mal eine Zeltrunde gschmissn... Respekt!"

Eine Gruppe von Oktoberfest-Besuchern um Harry G bekam die irre Rechnung ausgehändigt

Des Oktoberfest-Rätsels Lösung ist nun klar. Wie die Mopo herausgefunden hat, wurden nämlich gar nicht 5631 Mass Bier getrunken. Die astronomisch hohe Rechnung basiert auf einem Fehler! Das Boulevardblatt berichtet: "Eine Kellnerin hatte sich vertippt und in der Eile erst am Tisch bemerkt, dass sie 56.085,00 Euro auf dem Zettel stehen hat, erklärt uns das Management von Harry G."

Wie die Mopo zudem herausgefunden hat, passierte der Fehler einer Bedienung, die am 24. September eine Wiesn-Gruppe, zu der Harry G  gehörte, im Winzerer Fähndl bediente. "Der Komiker bezahlte die eigentliche Summe auch nicht alleine. Die Gruppe legte zusammen und jeder bezahlte einzeln." Wie hoch die Zeche der Gruppe um Harry G an diesem Abend auf dem Oktoberfest war, konnte am Ende aber nicht mehr aufgelöst werden.

Hier geht's zum Ticker vom dritten Wiesn-Samstag.

fro

Rubriklistenbild: © Facebook

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