Rundgang mit Wiesn-Chef Josef Schmid

Oktoberfest 2015: Wir sind die Neuen auf der Wiesn

1 von 27
Mit Wiesn-Chef Josef Schmid gab's am Donnerstag einen Rundgang über die Wiesn. Hier gibt's die besten Bilder.
2 von 27
Los geht die wilde Fahrt: Die Riesenschaukel Konga.  
3 von 27
Nostalgisch: das Motodrom auf der Oiden Wiesn.
4 von 27
Nostalgisch: das Motodrom auf der Oiden Wiesn.
5 von 27
So sieht's im Encounter aus.
6 von 27
So sieht's im Encounter aus.
7 von 27
Berti Lange präsentiert sein Naschwerk.
8 von 27
Die neue Riesenschaukel heißt Konga.

München - Wiesn-Chef Josef Schmid hat die Presse vorab über die Theresienwiese geführt. Am Samstag ist Anstich! Die tz hat beim traditionellen Wiesn-Rundgang alle Neuheiten auf dem 182. Oktoberfest für Sie getestet.

Ob XXL-Schaukel, Familien-Geisterbahn oder das kleine Wiesn-Zelt „Goldener Hahn“: Wir haben mit den Schaustellern und Wirten gesprochen, die hinter den neuen Attraktionen stehen. Schon das zweite Mal dabei ist die Alien-Show „Encounter“. Nach den Problemen 2014 hat Betreiber Karl Häsler eine Überraschung für die Münchner: „Alle, die sich an der Kasse melden, bekommen am ersten Samstag freien Eintritt.“

Konga XXL-Mega-Schaukel

Wie Weihnachten und Geburtstag zusammen fühlt es sich für Sebastian Küchenmeister an, jetzt endlich auf der Wiesn vertreten zu sein. Seine Mega-Schaukel Konga XXL ist die weltweit höchste und schnellste ihrer Art. „Ich wollte mein Fahrgeschäft unter ein großes Thema stellen“, erzählt der Münchner. Die Wahl fiel auf den Dschungel: Beim Fahren kommt aus Vodoo-Masken Feuer und es duftet nach Mangos und Kokosnüssen. Hakuna Matata!

Original Motodrom 

Das sind harte Kerle! Donald Ganslmeier und Thomas Ottl sind heuer mit ihrem Original Motodrom von 1928 erstmals auf der Oidn Wiesn. 2005 hatte Vorbesitzer Hugo Dabbert das Münchner Publikum zuletzt auf der Wiesn begeistert. 2012 übernahmen die neuen Chefs. „Vieles ist noch original - nur den Kessel mussten wir austauschen“, erzählen die Steilwandfahrer. „Beim alten hat nach ein paar Runden das Kreuz nicht mehr mitgemacht.“

Daemonium

Das letzte Mal war er 1995 als Schausteller auf der Wiesn: Martin Blume ist zwar kein absoluter Oktoberfest-Neuling. Aber mit seiner Geisterbahn „Daemonium“ feiert er heuer Premiere. Zusammen mit Frau Beate und Sohn Hardy freut er sich schon auf die Besucher - und verspricht ein altersgemäßes Erschrecken. „Wir wollen eine Geisterbahn für Familien sein“, verspricht er. „Bei uns geht es nicht blutrünstig zu!“

Goldener Hahn: Able ersetzt Poschner’s Hendlbraterei 

Er ist von einem Spanferkel-Imbiss heuer in die Riege der kleinen Wiesn-Wirte aufgestiegen: Josef Able, der ältere Bruder von Marstall-Wirt Sigi Able. Sein „Goldener Hahn“ hat den Vorzug gegenüber Poschner’s Hendlbraterei bekommen. An eine Almhüttn erinnert der „Goldene Hahn“ im Inneren. „Am 4. August haben wir mit dem Aufbau angefangen“, so Able. „Ich bin stolz auf das Ergebnis.“

Das sagt der Wiesn-Chef

Anders als im Vorjahr musste Bürgermeister Josef Schmid (45, CSU) ohne OB Dieter Reiter (57, SPD) beim Rundgang auskommen. Reiter sei wegen der „aktuellen Lage“ verhindert, beeilte sich Schmid zu versichern. Denn: Die zwei Rathaus-Chefs haben sich nach ihrem Streit um die Flüchtlingsfrage zwar angenähert, eine offizielle Aussprache hat es aber noch nicht gegeben. Er fände es gut, dass das normale Leben in der Stadt weitergehe, so Schmid. „Aber wir blenden gleichzeitig nicht die existentielle Not derer aus, die zu uns kommen.“ Er wies auf ein Spendenkonto hin, das die Stadt München für Flüchtlinge eingerichtet hat. Von einem Wiesn-Boykott hält Schmid nichts. „Wir denken an die Flüchtlinge. Aber es wäre falsch, das normale Leben anzuhalten.“

Tolle Aktion beim Encounter

Der unheimliche Simulator Encounter, dessen Pannen im vergangenen Jahr manche Besucher enttäuscht und verärgert haben, steht wieder auf dem Oktoberfest. Schausteller Karl Häsler will sich mit einer lieben Geste bei den enttäuschten Besuchern von damals entschuldigen. Sie sollen einfach an der Kasse den Satz "Ich war letztes Jahr hier" sagen - und dann bekommen sie freien Eintritt. "Das ist meine Entschuldigung an die Besucher von 2014. Es gab Beschwerden, die mir wehgetan haben. Ich habe den Leuten Recht gegeben." Jetzt wolle er es wieder gut machen.  

Meistgesehene Fotostrecken

Herrmann: „Wollen das Oktoberfest nicht zu einer Festung machen“

Beim Sommerfest in der Villa Wagner war die Wiesn ein großes Gesprächsthema. Joachim Herrmann fand …
Herrmann: „Wollen das Oktoberfest nicht zu einer Festung machen“

Aktuelle Bilder: So sieht die Wiesn zur Zeit aus

Nicht mehr lange, und das Warten hat ein Ende: Die Wiesn 2017 eröffnet am 16. September. Bereits …
Aktuelle Bilder: So sieht die Wiesn zur Zeit aus

Wiesn nostalgisch: Die schönsten Bilder von früher

München - Seit 1810 wird in München das Oktoberfest gefeiert: ganz soweit reicht unser Bildarchiv …
Wiesn nostalgisch: Die schönsten Bilder von früher