Merkur-Kommentar

Wiesn-Halbzeit-Bilanz: Zurück zur Normalität

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MM-Redakteurin Stephanie Ebner.

München - Die Halbzeitbilanz zum Oktoberfest 2016 kommentiert Stephanie Ebner, Redakteurin des Münchner Merkur.

Die ersten Tage der Wiesn waren ein Desaster. Da gibt es nichts schönzureden. Ob es in Zeiten von Terror und Amok an der Verunsicherung der Leute lag oder an den sintflutartigen Regenfällen? Darüber lässt sich streiten. Fest steht: Die Schausteller-Straße war zu Wochenbeginn zeitweise menschenleer. Die Nerven lagen bei allen Beteiligten blank. Verständlich. So macht ein Volksfest einfach keinen Spaß.

Mit der Sonne kamen am mittleren Wiesn-Wochenende endlich die Besucher. Erstmals mussten die Zelte wegen Überfüllung schließen, an den Fahrgeschäften bildeten sich lange Schlangen. Bilderbuch-Wiesn.

Langsam macht sich bei allen Beteiligten Erleichterung breit: Die Münchner kommen wieder. Ein erster Schritt zurück zur (Wiesn-)Normalität ist gemacht. Dass deutlich weniger Besucher kamen, stört letztendlich nur Wirte und Beschicker. Denn die, die kommen, freuen sich über mehr Platz und weniger Gedrängel. So sollte die Wiesn sein: ein Volksfest der Gemütlichkeit und Gelassenheit.

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