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„Freistaat verbietet nichts“: Söder will Wiesn stattfinden lassen - und schiebt München die ganze Verantwortung zu 

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Söder und Reiter eröffnen das Oktoberfest 2019
Ministerpräsident Markus Söder glaubt an das Oktoberfest 2022. © Sven Hoppe/dpa

Obwohl derzeit noch Krieg in der Ukraine herrscht und Corona nach wie vor tobt, zweifelt Bayerns Ministerpräsident nicht am Oktoberfest 2022 in München.

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat trotz des Krieges in der Ukraine samt Energiekrise und steigender Corona-Infektionszahlen keine Zweifel, dass das Oktoberfest 2022 stattfinden kann. „Was ist schon sicher auf dieser Welt. Aber ich glaube, sie wird stattfinden, die Wiesn“, sagte der CSU-Chef im Interview mit „München.TV“. Die Reißleine könne nur noch München ziehen. „Entscheiden tut das die Stadt München“, der Freistaat werde es nicht verbieten, sagte er.

Oktoberfest 2022: Zwei Jahre hintereinander ist die Wiesn abgesagt worden

Vom 17. September an soll wieder auf der Theresienwiese in München das größte Volksfest der Welt gefeiert werden. In den vergangenen beiden Jahren war es wegen der Corona-Krise abgesagt worden.

Die Entscheidung, dass die Wiesn 2022 stattfinden soll, hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) Ende April verkündet. Kürzlich sagte er allerdings dem Bayerischen Rundfunk angesichts steigender Corona-Zahlen auch, er hoffe, dass man das Thema „nicht noch kurzfristig diskutieren“ müsse.

Oktoberfest 2022: Wirte zeigen sich zuversichtlich, dass die Wiesn stattfindet

Zwei Monate vor dem Oktoberfest zeigten sich die Wiesnwirte dagegen zuversichtlich. „Ja, die Wiesn 2022 findet statt!“, sagte Wirtesprecher Peter Inselkammer am Montagabend in München bei der Vorstellung des traditionellen Wirtekrugs. „Die Gäste wollen alle kommen. Die Reservierungsanfragen sind enorm.“ (dpa)

Zuletzt gab es wegen der Oktoberfest Reservierungen ein Gerichtsurteil.