Vorschlag von Ex-Wiesnchefin Weishäupl

Oktoberfest: Umsatzpacht als Lösung für Sicherheits-Kosten?

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Beim Oktoberfest im vergangenen Jahr sind hohe Sicherheitskosten entstanden. Werden die Wirte diese übernehmen?

Um die hohen Kosten für das neue Sicherheitskonzept beim Oktoberfest zu stemmen, sucht die Stadt nach Finanzierungsmöglichkeiten. Die Ex-Wiesnchefin Gabriele Weishäupl schlägt eine Umsatzpacht vor.

München - Die ehemalige Wiesnchefin Gabriele Weishäupl wurde  am Mittwoch bei der Generalversammlung des Münchner Schaustellervereins für 20-jährige Mitgliedschaft geehrt. Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, nutzte Weishäupl ihre Dankesrede, um einen Vorschlag zu machen, wie man die angestiegenen Sicherheitsmaßnahmen des Oktoberfests finanzieren könne. Die Kosten in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro könnten ihrer Meinung nach durch eine Umsatzpacht für die 13 großen Zelte eingetrieben werden.

Beim Christkindlmarkt hatte sie eine solche durchsetzen können, nicht aber auf dem Oktoberfest. Weishäupl denkt dabei an zwei bis zehn Prozent des Umsatzes. Auch beim privaten Tollwood-Festival gebe es eine Umsatzpacht in Höhe von 30 Prozent.  

Noch gibt es aber keinen Beschluss, wie die Sicherheitsmaßnahmen finanziert werden sollen, so die SZ. Die Rathaus-Koalition soll auch darüber im Gespräch sein, die Wiesn-Gäste mehr zur Kasse zu bitten. Etwa durch einen Aufschlag beim Eintrittsgeld zur Oiden Wiesn oder bei Reservierungen (wir berichteten).  

Lesen Sie hier: Alle aktuellen Infos zur Wiesn-Reservierung 2017

Was das Wiesnplakat für das diesjährige Oktoberfest angeht, ein Siegerentwurf wurde gefunden. Zwei Studentinnen aus Nürnberg haben das Plakat gestaltet.

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